Podiumsveranstaltung EU Verträge

Die Ostschweiz ist von den bilateralen Beziehungen zur EU besonders stark abhängig: Im Kanton Thurgau entfallen rund 70 %, im Kanton St. Gallen 61 % des Aussenhandels auf den EU-Binnenmarkt – bestehend aus den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie den drei EWR-Staaten Liechtenstein, Norwegen und Island.

Die Ostschweiz ist von den bilateralen Beziehungen zur EU besonders stark abhängig: Im Kanton Thurgau entfallen rund 70 %, im Kanton St. Gallen 61 % des Aussenhandels auf den EU-Binnenmarkt – bestehend aus den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie den drei EWR-Staaten Liechtenstein, Norwegen und Island.

Aus diesem Grund organisierte die FDP-Ortspartei Horn am Mittwoch, 19. November 2025, einen öffentlichen Podiumsanlass zu den bilateralen Verträgen zwischen der Schweiz und der EU. Die Veranstaltung stiess auf grosses Interesse: Über 200 Personen füllten die Mehrzweckhalle Horn und erhielten wertvolle Impulse für die lokale Meinungsbildung – gerade in einer Region, deren Wohlstand in besonderem Mass von stabilen Beziehungen zum europäischen Markt abhängt.

Zu Beginn führte der stellvertretende Staatssekretär und Chefunterhändler der Schweiz-EU-Verträge, Patric Franzen, in das komplexe Vertragswerk ein. Obwohl er nicht wie angekündigt vor Ort sein konnte, sondern online zugeschaltet war, vermittelte er dem Publikum eine fachkundige und verständliche Einführung. Im Anschluss nutzten zahlreiche Anwesende die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an ihn zu richten.

Darauf folgte eine engagierte, demokratische und teilweise emotionale Debatte zwischen den Nationalräten Kris Vietze (FDP, Thurgau) und Mike Egger (SVP, St. Gallen), moderiert von Daniel Wirth, Leiter der Stadtredaktion des St. Galler Tagblatts. Vietze betonte die Bedeutung des Marktzugangs und der Stabilität, die die EU-Verträge bieten, während Egger das Vertragswerk als Risiko und «Unterwerfung» bezeichnete.

Auch nach dem Podiumsgespräch hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, den beiden Nationalräten Fragen zu stellen, was zu einer lebhaften und breit abgestützten Diskussion beitrug.

 

Unter folgendem Link dürfen Sie die ausführliche Version von Herr Patric Franzen betrachten: